16/3/2010 – Bella und die Komplexitäten des Lebens

Da wollt ich mich grade mit Amazon versöhnen, da schicken die meinen schmalen Notebook-Kühler und das Italienisch-Buch in einer so überdimensionierten Schachtel – ja kein Wunder, dass es nicht in die Packstation passt!

Auf dem Web zu besagter Packstation Version Nr. 1257 von der Szene “Bella hilft fremdem Menschen Kerl bei alltäglicher Widkrigkeit (heute: der Briefmarkenautomat), macht den Fehler zu lächeln und wird penetrant aufgefordert ihre Telefonnummer heraus zu rücken.”

Jungs, ehrlich, funktioniert die Nummer? Insbesondere für die gefühlt 93% von euch, die nur zu Besuch in Deutschland, auf der Durchreise oder grade erst hier angekommen sind? Hundeaugen machen, sich helfen lassen und gleich mal klar machen – hab ich die Memo nicht bekommen? Ist das eine Form der übereifrigen Integration ?
Entweder lerne ich jetzt demnächst Mädels kennen die sich von Dankewohnstduhierkannichdeinenummerhaben begeistern lassen und darauf eingehen, oder ihr lasst es endlich. Ich kann mittlerweile ja Lächeln und Nein – sagen gleichzeitig.

ma deskbuddy, lemme show you it
der Flunsal Fesl

In dem Paket war mein neuer Kumpel, Flunsal Fesl. (Ja, ein Tischstaubsauger. Aus mir ist eine Schreibtischtäterin, ach was sag ich, ein leicht nerdiges Büropflanzerl geworden.)

Aber, dann ist das schlechte Gewissen gleich ruhig, wenn man zur neuen Dr. House Folge an einer Mango knabbert. Und dann bei Gossip Girl die Waffeln rausholt. (Chuck! Chuck, nicht mehr traurig sein, bitte! Bitte, sofort!)

Das toll am Internet ist ja, dass man jeden Tag mindestens eine Sache findet, die einen unfassbar sauer macht (Siehe Kirche, katholische) und mindestens (mindestens!) eine Sache die man super findet. Heute: Geschichte lernen mit Popmusik geht auch ohne Billy Joel.

httpv://www.youtube.com/watch?v=uZfRaWAtBVg

2 thoughts to “16/3/2010 – Bella und die Komplexitäten des Lebens”

  1. Du hast einen Schreibtischfusselsauger? Der tolle Mann schimpft mich immer wegen der Krümel rund um den Computer. Klingt also, als wäre das ein Gerät für ihn.

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