Was soll ich mit solchen Tagen anfangen, hm? Da geht man noch ganz wohlgestimmt in die Hochschule zu Donaugnaden um anschließend mit der brutalen Wahrheit konfrontiert zu werden: Seminararbeit ja, gleiche Arbeitszeit für Alle, nein.
Dem Herrn Professor ist es lieber, wenn die Sache sich nacheinander und während des Semesters regeln lässt. Ah ja. Und dann auch noch so nebenbei Themenvorschläge wie Data-Warehousing und Frontends erwähnen.

DA SOLL MAN DANN IN 5 WOCHEN MAL EBEN SAUBER UND ORDENTLICH WISSENSCHAFTLICH ARBEITEN UND 20 SEITEN SCHREIBEN SOWIE EINE PRÄSENTATION DAZU VORBERREITEN?
Fuck that noise. Ihr werdet nie akkreditiert.

(freue mich schon sehr auf das Gesicht der Fakultätssekretärin wenn Montag in der früh 30 Studierende vor ihrem Büro stehen um sich in die Themenliste einzutragen. Falls sie überhaupt schon von ihrem Glück weiß.)

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Irgendwie klar, dass der Tag in einer Drogerieabteilung endet, oder? Hey, Wimperntusche ist quasi Teil meiner inneren Ausgeglichenheit. (apropos: ich hab Versucht die Therapeutin zu erreichen, sie hat komische Telefonzeiten, ich arbeite daran). Dazu schlammgrüner Lidschatten, herrlich.

An dieser Stelle eine kritische Frage an meine Leser: Als Frau unter 30 Herrenparfüm tragen, ist das sehr grenzwertig? Weil, ich hab mich ein bisschen in das Neue von Herrn Joop verliebt. Heißt auch so schön: Freigeist. (Kopfnote: Gin. Was soll ich dazu jetzt noch sagen.)

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Deutsche Lektüre braucht Platz, nimmt Raum ein. Nachbarn von Zeit-Lesern wissen schon bevor sie sich im Flugzeug setzen, wem die Armlehne gehört. Dem Leser der Zeit! Er braucht einen Wendeplatz für seine mit Buchstaben beschriebene Tapete, er braucht Raum zum Nachdenken.

Gnihihihihi. Bitte weiterlesen. Dann mitlachen.
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Okay, jetzt muss ich doch über eine Kleinigkeit sprechen.
Manchester.
Manchester fucking United. Und es hallt in meinem Kopf wieder wie die Glockenschläge von BigBen. Ob Marcel Reif sich gleich nochmal ein Nostalgieweinchen aufmacht? Andererseits, es hat ja auch schon hingehauen. Sogar 2001, als sie am Ende den Pokal in der Hand halten. Das war alles sehr, sehr emotional damals. 1999 war ich 15 und es schien so klar, dass der FCB das Ding holen würde. Das hatten mich amerikanische Sportfilme doch seit jeher gelehrt, dass am Ende die Richtigen gewinnen.
Aber das hier war der FC Bayern und nicht die Mighty Ducks. Mir hätte auffallen können, dass Stefan Effenberg kein Typ a la Joshua Jackson war.

Hauptsächlich schuldet Marcel Reif mir und meiner Mutter aber noch mindestens ein Spiel in dem er Bayern loben muss. Hat was mit Eishockey zu tun.

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Gottseidank ist an solchen Freitagen eine neue Folge von Community fällig. Community, das ist so ziemlich das Komischte was das US -Fernsehen seit 30Rock Liz Lemon auf die Welt losgelassen hat. Und ja, hier noch nicht wirklich vollkommen legal zu sehen. Ihr kennt das ja. Und obwohl im Zentrum der smarte Anwalt Jeff steht, stehlen ihm seine Freunde herrlich oft die Show. Ich habe ja ein Faible für Abed entwickelt. (Ja, das ist wirklich Chevy Chase.)

httpv://www.youtube.com/watch?v=b4NcsqSCXCU
httpv://www.youtube.com/watch?v=lvOy5vOan5c

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Ein Gedanke zu „19/3/2010 – und ganz langsam bis 102 zählen

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