Ich bin ja einfach glücklich zu machen, selbst bei diesem Wetter. Voraussetzung dafür: Mamas Küche und übriger Rotwein. (wozu man ja vorher Rotwein trinken muss) Weil: so ein Rotweinrest, der in der Küche rumsteht führt bei uns hier zum Besten aller „simplen“ Kuchen – dem Rotweinkuchen.

Rotweinkuchen, yeah baby

Eigentlich schmeckt der Kuchen nach Spätherbst. Nach Zimt, Schoko und Rotwein. (Ja, der Kuchen schmeckt auch wirklich nach Rotwein. Und zwar ordentlich.) Aber wenn man dieser Tage aus dem Fenster schaut, zumindest in Süddeutschland, überkommt einen die Herbststimmung ja förmlich. Apropos: man kann prinzipiell jeden Rotwein nehmen, der Geschmack kommt aber bei den bisschen schwereren besser durch. Aber all zu würzig sollte es auch nicht sein. Also Bardolino, Bordeaux und Kumpanen. Was halt vom letzten Gelage noch in der Küche steht.

Für eine ordentliche Kastenform nehme man:

250 g Butter (wir mögen Butter!)
250 g Zucker
4 Eier
250 g Mehl
ca. 100g Schokostreusel
1 Päckchen Backpulver
2 TL Kakao
1 TL Zimt
Vanillezucker
ca. 125 ml Rotwein

Vorneweg: es darf auch mehr Rotwein sein, wir brauchen ja noch was für die Glasur.

Zuerst wird die Butter schön schaumig geschlagen, Zucker und Eier werden untergerührt, dann wird das Mehl darunter gezogen. Und Backpulver, Kakao und Zimt drüber gesiebt. Rotwein reinkippen, Schokostreusel dazu. (Ich hab doch gesagt simpel!)
Alles nochmal schön verrühren und ab in die gefettete Form damit.
Die Kastenform bei (je nach Herd) 180° – 200° Grad eine Stunde backen.
Zur Glasur jede Menge Puderzucker mit einem Restschluck *hicks* Rotwein anrühren und großzügig über dem Kuchen verteilen.
Lauwarm essen.

Vorsicht – Suchtgefahr.

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