December 25 & December 26

{Aus dem Reverb 10 -Projekt}

Photo – a present to yourself

Sift through all the photos of you from the past year. Choose one that best captures you; either who you are, or who you strive to be. Find the shot of you that is worth a thousand words. Share the image, who shot it, where, and what it best reveals about you.

Ich mag ja keine Bilder von mir. Weil ich immer wie eine mondgesichtige Porzellanpuppe mit verringerter Hirntätigkeit aussehe. Mir erschließt sich das Phänomen des sich-selber-fotografierens auch nicht wirklich. Darum muss es schon eine große Sache sein, wenn ich freiwillig ein Foto von mir irgendwo machen lasse.
So geschen bei Cape Point – dem Kap der guten Hoffnung. Irgendwann wollte ich auch ein Bild vor diesem Schild mit den Längen – und Breitengraden. Ich weiß grade nicht. wo es ist, aber es existiert. Der Wind zerrt an Haaren und Klamotten, ich stehe grade so auf den Felsen – aber ich musste von einem Ohr zum anderen grinsen. Konnte gar nicht aufhören damit.

So lebendig muss man sich erstmal fühlen.

Soul Food

What did you eat this year that you will never forget? What went into your mouth & touched your soul?

Und gleich nochmal Südafrika.
Am Abend des ersten Tages, direkt an der Waterfont sitzen und jemand bringt mir eine Pfanne in der King Prawns, riesige Tintenfischringe und ein großes Stück Fisch brutzeln. Überm Hafen geht die Sonne unter, es herrschen 28 Grad, am Tag darauf beginnt eine großartige Woche in Kapstadt.

Nach 13 Stunden Flug, Streß und Hektik bin ich so angekommen, wie man angekommen überhaupt sein kann. Das Fisch zergeht auf der Zunge, der Weißwein dazu perlt perfekt. Nicht und niemand kann mir etwas anhaben. Alles ist gut, aber das Essen ist perfekt.

(Ja, Kapstadt war ziemlich geil. Man merkt’s glaub ich.)

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