Von Jahreszeiten und dummen Ideen

Wisst ihr noch, dass ich mehr bloggen wollte? Äh, ja.

Was hab ich stattdessen getan? Nun, als allerletzte und quasi am Ende der Kurve einen Instagram-Account zugelegt. Dem kann man hier folgen.

Und dann gibt es da noch diverse Neben-Projekte. Eines entsteht gerade und ist super, das andere, nun, dazu wurde ich genötigt. Weil ich mich einmal zu dieser ganzen Trachenproblematik geäußert habe. Seitdem gelte ich (ha! Wenn die trachtenvereine Verwandtschaft das wüßt!) als Expertin. (haha!) Was dazu führt, dass Menschen mir gern die schlimmsten Auswüchse des Oktoberfestivalkostüm-Irrsinns zukommen lassen.

Jetzt werden sie gesammelt: That’s not how you Oktoberfest – Trachtenfasching und andere Verbrechen.

Wirklich, ich wurde genötigt. So, that’s a thing that exists now. Demnächst dann mehr. Ernsthaft. Gleich wenn die Dirndl-Alpträume vorbei sind.

One thought to “Von Jahreszeiten und dummen Ideen”

  1. Schön, Sie erheben sich als erleuchtete Eingeweihte über zugereiste Trachtendilettanten.
    Ich lebe in München und weiß, was Sie meinen. Es ist mir aber schleierhaft, wie Sie ausgerechnet das Oktoberfest zum Anlass für Ihren Pseudoelitarismus nehmen. Es ist ein Sauf-, Gröl- und F**k-Fest, zu dem Menschen aus der ganzen Welt anreisen, um sehr einfachen Freuden nachzugehen – und viel Geld in der Stadt zu lassen. Lassen Sie sich doch kostümieren, wie es ihnen Spaß macht. Wer sind Sie denn, eine Kleiderordnung zu definieren, die Wiesn-Besucher in richtige und falsche unterteilt? Wenn Sie so fest und sicher in Ihrem Brauchtum verwurzelt sind, haben Sie es dann nötig, australische oder holländische oder Düsseldorfer Touristen, die Ihren Hintergrund nicht teilen, für ihre Kleidung in einem eigenen Tumblr zu verspotten? Wer echte Tracht tragen will und bezahlen kann, soll es tun – weil es schön ist und sich richtig anfühlt, und nicht, um eine Klasse zu bilden, die auf andere herabsieht. Sich durch Ausgrenzung und Abwertung anderer zur Elite zu erheben zu glauben, ist nun mal die Definition von München, aber kann man das als Münchner nicht mal reflektieren?

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