Was gut war: KW 20, 2017

Mehr oder weniger nix. Mit der Magen-Darm-Disco die Woche Zuhause verbracht und wegen geringer Nahrungszufuhr bei sommerlichen Temperaturen gefroren. Super.
Nebenher Eishockey-WM geguckt, noch mehr gefroren. Suppe gegessen.
Geschäftsidee: Ein Putz-Service den man speziell nach einer Krankheitsphase ordern kann und der einem die ganze Wohnung desinfiziert, Polster wäscht, Bad mit dem Dampfreiniger renoviert und auch sonst für neue Frische sorgt.
Dienstag dann noch Handy geschrottet, kurzfristig jetzt mal das Mate S von Huawei geordert und eigentlich ganz happy. Macht noch bei zu vielen Dingen Geräusche, aber hübsche Fotos. Hach, shiny new Gadgets, das ist schon schön.
Bis Freitag langsam genug Kräfte gesammelt, um mich schon wieder aktiv zu langweilen. Zu putzen angefangen.
Samstag verzweifelt sogar den Backofen geputzt, dann aber besonnen und nochmal Bundesliga geguckt. Tja, Wolfsburg. So kann’s gehen. Der HSV hat irgendetwas gegen die Schicksalsgöttin in der Hand und der Rest muss sehen wo er bleibt.

Lieber FC Bayern, verehrter Herzensverein: Eure Event-Abteilung braucht allerdringlichst frisches Blut, neue Ideen oder jemanden der sich traut mal was zu ändern. So geht diese peinliche Feierei nicht weiter.
Am Ende muss erst wieder eine knappe Meisterschaft oder ein Herzschlag-Finale um die Champions League her, damit da mal wieder Adrenalin und Enthemmung jenseits von französischen Kindsköpfen reinkommt. (Worüber man halt so jammert.)

Außerdem am Samstag auf dem Markt gewesen, traumhafte Erdbeeren und schönes Gemüse gekauft. Glücklich in der Sonne auf dem Balkon gegessen.

Wenn man in München arbeitet und sich ein langes Wochenende nimmt, wird man immer gefragt ob man irgendwo hinfährt. Warum sollte ich für einen Kurztrip Reisestress in Kauf nehmen – ich habe einen Fluss vorm Balkkon, einen Markt in der Altstadt und genug Fantasie, um den blauen Himmel mit schönen Gedanken zu füllen.

Sonntag zugeguckt wie lang Kanada und Schweden ein Eishockeyspiel ziehen können, aber auch schon wieder aufs Büro gefreut. Merkwürdig, dieses neue Wohlfühlen im eigenen Leben.

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