{Aus dem Reverb 10 -Projekt}

5 Minutes Imagine you will completely lose your memory of 2010 in five minutes. Set an alarm for five minutes and capture the things you most want to remember about 2010

Uuuund einmal Luft holen:

Projektstreß am Ende des Wintersemesters, dafür das erste Rock’n’Roll Referat erfolgreich gehalten. Plötzlich war Februar und ich hab kurz durchgeatmet. O-Phase Sommersemester 2010, soviel Käsesätzle, soviel Jooster. Februar kam Übersee raus. Hals über Kopf in Band Nr. 1 verliebt.
Den Sommer mit Band Nr. 2 verbracht, die ich kenne und deren Mitglieder mit mir das Sommersemester durchstanden. Mit Grillen am Donauufer und Musik und Weingesprächen und dem Ulmer Zelt und leider zu wenig Sonne, aber viel Herz. Woosh. Woosh, die ganze Zeit hat es gerauscht. Gottseidank.

Ein Sommersemester mit noch mehr Projektstreße, weniger Prüfungserfolg aber der Erkenntnis, dass ich doch IRGENDETWAS kann. Und sei es mich in ein Dilema hinein UND wieder hinaus reden.

Ach ja, Fußball WM. WM! Thomas Müller grüßt seine Oma, Arne Friedrich schießt ein Tor und Bastian Schweinsteiger wird zur Ikone. Gegen England kam ich nicht zum Luft holen, gegen Argentinien war ich damit beschäftigt mein Kiefer einzusammeln, gegen Spanien wurde mein Herz schwer und traurig. 2012 soll ruhig kommen, wir werden nämlich Europameister.
WM war auch Twitter. Und Diskussionen. Tolle Dikussionen. Ich bin jetzt Fußballtwitterine ehrenhalber.

August pomadig und träumend verbracht, ausnahmsweise. Im September Zukunft geschnuppert, Wasserburg leuchten gesehen, Vierteljahrhundert vollendet, Pläne geschmiedet. Ist das wirklich erst 3 Monate her?
Wieder Wintersemester, wieder O-Phase, noch mehr Käsespätzle, Tölzer und Niederbayern ins Herz geschlossen. Idee für Bachelorarbeit zusammengeklaut. Fast in Tschechien gewesen, Weingläser klirren gehört. Band Nr. 3 aufgeschnappt, eingesogen, überall mit hin genommen.

Dann nur noch warten bis, schließlich in den Flieger einsteigen. Eine Woche Wunderwelt. Capetown, my love. Irrlichternd Reiselust wieder gewonnen. Mehr raus, mehr sehen, jetzt, sofort, mein Leben braucht ein Riesenkatapult.

Viele viele gute Dinge gehört. Langsam geglaubt. Begriffen, dass es Menschen gibt, die mich mögen. Einfach so. Trotz allem. Manchmal ganz rührselig deswegen. Daher Dezember: genossen. In Weihnachtsvorfreude gebadet. Und nächstes Jahr wieder.

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