Wenn einem Madame Kaltmamsell ein Stöckchen hinwirft, dann kann man das ja schlecht liegen lassen.

Nach welchen Kriterien entscheidest du, ob du einen Film im Kino sehen möchtest?

    Das ist eine wilde Mischung, aber generell kann es schon mal wichtiger sein welche Leute den Film gemacht haben, als worum es geht. Also bestimmte Darsteller (Maggie Smith!), Regisseure (Tarantino) und vor allem Drehbuchautoren (Whedon, Sorkin) können den Ausschlag geben, selbst wenn das Thema bei mir erstmal zu ‚Meh‘ führt.

Mit wem gehst du am liebsten ins Kino?

    Mittlerweile gehe ich sogar sehr gern allein. Wenn mit Begleitung, dann jemand der meine Begeisterung teilt und nicht mit den Augen rollt, wenn ich eine halbe Stunde über einen Dialog reden will. Aus Nostalgie-Gründen wird die ewige Bestenliste der Kinobegleitung immer der A. anführen, der mich eigentlich ‚betreuen‘ sollte, aber seine Zeit auch lieber im Kino verbrachte.

Gibt es einen Schauspieler / eine Schauspielerin, deren Autauchen auf der Besetzungsliste garantiert verhindert, dass du dir den Film ansiehst?

    Sogar etliche. Wobei ich diese Schauspieler dann auch mit entsprechend schwachen Produktionen in Verbindung bringe. Also Bradley Cooper und Katherine Heigl oder auch Ashton Kutcher und diese Dings, äh, Jessica Biel. Generell „Schauspieler“ die ihre Bekanntheit eher ihrer vorteilhaften Optik und der Teilnahme an ein paar halbidiotischen romantischen Komödien zu verdanken haben.

Gibt es eine filmische Erzähltechnik, auf die du allergisch reagierst?

    Eigentlich nicht, denn es gibt immer wieder Filme die mich positiv überrascht haben. Vor ‚Memento‘ empfand ich Rückwärtserzählen als einen billigen Trick und wollte es nicht mehr sehen. Da ich aber viele Serien sehe, gibt es natürlich Kniffe die einfach überstrapaziert werden. Ein Voice-Over ohne Sinn, die Fake-Documentary und wacklige Kamerafahrten, um Spannung zu erzeugen brauche ich nicht wirklich.

Magst du einen Filmmusikkomponisten / eine Filmmusikkomponistin besonders gerne? Welchen oder welche?

    Ach, ach. Da bin ich ja ein furchtbarer Langweiler. Weil: ich mag das bombastische Zeug, also Zimmer und Co. Oder eben leise, klassische Töne. Wobei, das einzige Mal als ich aus dem Kino kam und mir dachte „süßer Soundtrack, will ich haben“, war nach den ‚göttlichen Geheimnissen der Ya-Ya-Schwestern.’und der besteht eher aus verträumten Folk und klirrendem Geseusel.

Der Clou bei diesem Stöcken ist, dass man es nicht nur weitergeben soll, sondern sich gleich neue Fragen dazu ausdenkt. Na dann, vielleicht mögen Semi, Fee, Verdachtsmoment und Halbbluthobbit ja?

  1. Hast du schonmal während eines Films das Kino verlassen? Und wenn ja, warum?
  2. Gibt es einen Film, der einen schlechten Tag immer rettet? Welchen?
  3. Warum schauen Menschen eigentlich romantische Komödien?
  4. Welchem Film/Darsteller/Regisseur würdest du gern einen Oscar verleihen, warum?
  5. Welches Buch sollte eigentlich schon lange mal verfilmt werden und von wem?

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wurfpuschel

2 Gedanken zu “Filmstöckchen, mit Twist am Ende!

  1. coolio, ein stöckchen! :) hatte ich lang nicht mehr. und schöne fragen hast du dir ausgedacht – ich freu mich aufs beantworten.
    (und, btw: nach deinen antworten hier würd ich gern mal mit dir ins kino gehen.)

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