and a hundred wishes washed upon her shores

Ich hatte Geburtstag. And what a glorious thing that was. Wie so ein Geburtstag ohne Internet ist, weiß ich eh schon lange nicht mehr. Aber wie es sich immer noch steigert, wenn man diesem Internet das doch aus echten Menschen besteht sagt, was man sich wünscht: AMAZING.

Ein Postbote, den Arm voller Amazon-Päckchen der fragt was hier los ist, eine Kommentarspalte voller kluger Dinge und Blogger, die sich gleich noch hinsetzen und die Liste erweitern.

1. Nur Butter. NIE Margarine.

Der Blitz soll mich treffen, wenn doch wertester Don Alphonso. Überhaupt eine schöne Metapher für das Leben, wie ich finde. Ersatzstoffe jeder Art, auch der metaphysischen sind strengstens zu vermeiden.

8. Freunde oder Geliebte kommen genau dann, wenn man es nicht darauf anlegt und nicht damit rechnet. Manche Freundschaften halten ewig. Andere hören einfach irgendwann auf. Beides ist völlig in Ordnung.

Zu Befehl, Frau Gröner. Und bitte, mehr solche Blogeinträge.

Überhaupt: Wir sind alle vorlauter Toleranz und Meinungspluralität so davon abgekommen uns gegenseitig ernstgemeinte, gute Ratschläge zu geben. Das ist schade, finde ich. Vielleicht würden wir uns oft das ärgern und das maßregeln sparen, hätten wir an anderer Stelle kurz etwas gesagt, oder aufgeschrieben. (Ein oft wiederholter Ratschlag, Dinge aufschreiben weil Häuser abbrennen und Menschen wieder Briefe und Postkarten schreiben, weil das mehr Freude macht. Ich werde es versuchen.)

Darum am Ende ein kleines best-of aus den wunderbaren, manchmal widersprüchlichen aber hauptsache immer gut gemeinten Kommentaren, weil sie nochmal hervorgehoben gehören und ich nichts mehr sagen kann, als Danke. Vielen, vielen Dank.

Rat ist schwierig, weil Menschen derart verschieden sind.
Vielleicht hin und wieder ein kleines Spiel spielen: Stell dir vor, du blicktest als alte Frau zurück auf dein Leben. An welchen Erinnerungen würdest du dich am meisten freuen? Zeit, die du mit Freunden verbracht hast? Der Tag, an dem du endlich CvdJ wurdest (Chefin von det Janze)? Wie dein jüngster von fünfen endlich zu sprechen anfing? Die mühsame Durchquerung der Wüste Gobi per Pferd? Die Stunden, in denen du einfach nur von den Bergen ins Tal schautest?
Genau davon solltest du halt viel machen.

(Frau Kaltmamsell GEWINNT DAS INTERNET JA SOWIESO IMMER. Und natürlich auch meine Geburtstags-Kommentare. *schnief*)

3. Altersmilde wird überbewertet. Fuck it.
4. Dito altersgerechtes Benehmen. Fuck that a thousand times.
5. Und sowieso in Sachen soziale Konventionen, die nur das eigene Leben und Glück einschränken, ohne dass sie irgendjemand anderen tangieren: Burn them with the fire of a million suns.

Bleib aufbrausend und wütend, verteidige Deine Überzeugungen, diskutiere vogelwild, schieß auch mal über das Ziel hinaus, bekämpfe Ignoranz, nenne Dummheit beim Namen, prangere das (was auch immer) an!
Und sei gelassen, wenn Dir danach ist.

sei stets viel Rock’n’Roll. Laut, schmutzig und mit Karacho. Außer natürlich in jenen Momenten, in denen Stille und Sanftheit angebracht ist, da sei Soul. Aber der Rock’n’Roll, der ist wichtig. Wenn Du in zwanzig Jahren denkst: Verdammt, ich war ja immer nur Pop, dann ist das doof. Und zu spät um es zu ändern.

3) Man bereut es nicht so sehr, nicht genügend gevögelt zu haben, aber man sollte soviel knutschen wie möglich.

4) Wer gelernt hat, nein zu sagen, kann auch ja sagen.

5) Ich empfehle den Kauf einer Tischgeschirrspülmaschine.

Man ahnt, was jetzt auf meiner Amazon-Wunschliste steht.

„Erkläre nichts mit Bosheit, das sich auch mit Dummheit erklären lässt.“

Deal.

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